Materialverwaltung & Lager fürs Handwerk

Nichts hält eine Baustelle so unnötig auf wie fehlendes Material. Die Materialverwaltung von betriebsbasis zeigt dir Bestände, Mindestmengen und was gerade auf welcher Baustelle liegt. Fällt ein Artikel unter den Mindestbestand, siehst du es an der Ampel, bevor der Monteur vor der leeren Kiste steht. Du weißt, welche Wallbox für den Auftrag Weber fehlt und wann die Lieferung kommt, statt es am Einbautag festzustellen. So planst du Einkauf und Baustelle zusammen – und stehst nicht mit drei Mann vor Ort, weil ein Meter Kabel fehlt.

Bestand und Mindestmenge auf einen Blick

Für jeden Artikel hinterlegst du Bestand und Mindestbestand. Eine Ampel zeigt, was knapp wird: NYM-Leitung orange, Wallbox rot. So bestellst du nach, bevor es eng wird, statt in Panik zum Großhändler zu fahren und den Aufschlag für die Express-Lieferung zu zahlen.

Material der Baustelle zuordnen

Du siehst nicht nur, was im Lager liegt, sondern auch, was für welchen Auftrag reserviert oder schon auf der Baustelle ist. „Wallbox fehlt für Auftrag Weber, Lieferung Donnerstag" ist eine Information, die dir eine verschobene Baustelle erspart. So verzahnst du Einkauf, Lager und die Ausführung vor Ort.

Vom Aufmaß zur Bestellmenge

Weil das Aufmaß die Mengen liefert, weißt du früh, wie viel Material ein Auftrag braucht – acht Sack Flexkleber für 14 m² plus Verschnitt, Kabel nach Metern, Platten nach Fläche. So bestellst du bedarfsgerecht statt auf Verdacht und bindest weniger Kapital in totem Lagerbestand.

Kein Stillstand wegen fehlender Teile

Nichts ist teurer als eine Baustelle, die steht, weil ein Teil fehlt: Drei Mann warten, der Kunde ist verärgert, und du fährst noch schnell zum Großhändler und zahlst den Aufschlag für die kurzfristige Beschaffung. Genau diese Situation verhindert eine Materialverwaltung, die dich rechtzeitig warnt. Statt am Einbautag festzustellen, dass die Wallbox nicht da ist, siehst du Tage vorher, was fehlt und wann die Lieferung kommt, und planst den Termin entsprechend. Vorausschauend bestellen kostet ein paar Minuten – ein Baustopp kostet einen halben Tageslohn für die ganze Kolonne.

Weniger Kapital im Lager gebunden

Zu viel Material im Lager ist genauso ein Problem wie zu wenig – nur ein leiseres. Jeder Sack Kleber und jede Rolle Kabel, die auf Verdacht gekauft wurden und ungenutzt liegen, ist Geld, das gebunden ist und im schlimmsten Fall veraltet oder verdirbt. Wenn du deine Bestände kennst und aus dem Aufmaß bedarfsgerecht bestellst, kaufst du, was du brauchst, und nicht, was du vielleicht mal brauchen könntest. Das hält dein Kapital flüssig und dein Lager übersichtlich – und du findest die Dinge wieder, weil nicht alles zugestellt ist.

Häufige Fragen

Werde ich gewarnt, wenn Material knapp wird?
Ja. Zu jedem Artikel hinterlegst du einen Mindestbestand. Unterschreitet der Bestand die Grenze, zeigt es eine Ampel – so bestellst du nach, bevor die Baustelle stillsteht.
Sehe ich, welches Material auf welcher Baustelle ist?
Du kannst Material einem Auftrag zuordnen und siehst, was reserviert oder schon vor Ort ist. Das verhindert, dass du am Einbautag ohne das entscheidende Teil dastehst.
Hilft die Materialverwaltung beim Einkauf?
Ja. Aus den Aufmaß-Mengen leitest du den Materialbedarf ab und bestellst bedarfsgerecht, statt auf Verdacht zu kaufen und Kapital im Lager zu binden.

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